Die Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart sind das größte Schaufenster des frankophonen Kinos im deutschsprachigen Raum. Gegründet 1984, verstehen Sie sich als Publikumsfestival, das über das Medium Film hinaus mit einem attraktiven Rahmenprogramm kulturelle Brücken zwischen Deutschland, Frankreich und den frankophonen Ländern dieser Welt schlägt. Insgesamt genießen jedes Jahr rund 15.000 Zuschauer:innen in Tübingen sowie Reutlingen, Rottenburg und Stuttgart die familiäre Atmosphäre vor und hinter den Kulissen sowie das Rahmenprogramm mit seinen nationalen und internationalen Gästen.
Seit 2005 hat sich das Festival als wichtige Plattform des jungen, noch unentdeckten französischen Kinos etablieren können. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet das profilierte Wettbewerbsprogramm, das in der Branche seit langem als Sprungbrett für junge Cineasten gilt. Seit 2025 bietet die Sektion „Junges Publikum“ neben Kinovorstellungen für Schulklassen auch ein vielseitiges Film- und Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche.
Zu Besuch waren z.B. Sandrine Bonnaire, Annie Girardot, Luc Besson, Richard Bohringer, Leos Carax, Benoît Delépine, Gustave Kervern, Fanny Ardant, Julie Delpy, Jean Rouch, Hanna Schygulla, Alain Robbe-Grillet, Jean-Marc Barr, Tony Gatlif, Jean-Pierre Léaud, Cédric Klapisch, Patrice Leconte, Eugène Green, Isild und Maïwenn Le Besco, Emmanuel Mouret, Jacques Nolot, Alain Raoust, Ulrich Tukur, Agnès Varda, Alain Guiraudie, Valérie Donzelli, Denis Dercourt und viele andere.
Die Französischen Filmtage gelten auch als wichtiges Forum für den zeitgenössischen afrikanischen Film. Hier begrüßte das Festival als Gäste z.B. Gaston Kaboré, Mehdi Charef, Nouri Bouzid, Pierre Yaméogo, Ousmane Sembène, Yamina Bachir-Chouikh, Dany Kouyaté, Idrissou Mora-Kpai, Belkacem Hadjadji, Mweze Ngangura.
