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In den 1990er Jahren stieg Pamela Anderson mit der US-Serie „Baywatch“ zur globalen
Ikone auf, posierte für den Playboy und spielte mit einem Image, das sie damals als Ausdruck von Freiheit und Kontrolle über die eigene Sexualität verstand. Bereits seit Jahren, aber spätestens mit der Veröffentlichung ihrer Biografie „Love, Pamela“ (2023), reflektiert Anderson diese Form der
Sexualisierung Ihrer Person als oft männlich dominiert und ausbeuterisch. Heute bezeichnet sich Anderson als undogmatische Feministin und steht für eine neue Idee von Feminismus als Ausdruck von Weiblichkeit: selbstbewusst, reflektiert und sexy zugleich.

Vor dem gemeinsamen Filmscreening von Andersons aktuellem Film „The Last Showgirl“ (2024), spricht PD Dr. Katja Kauer, die die Lehrvertretung für Gender Studies in Tübingen und eine Lehrstuhlvertretung für Medienästhetik und Literaturwissenschaft an der Fernuni Hagen innehat, gemeinsam mit Dr. Rebecca Hahn (Universität Tübingen / Hochschulkommunikation) über „Weiblichkeit im Wandel der Zeit“ am Beispiel der US-Ikone Pamela Anderson.

Gesprächsrunde & anschließendes Filmscreening (OmU).

Im Rahmen des Women’s History Month

Sprache: Englisch und Deutsch
Ort: Café HAAG / Kino Atelier, Vor dem Haagtor 1, Tübingen
Eintritt: Gespräch frei, Film orientiert sich an den Kinopreisen

19:00 Uhr Gesprächsrunde auf Deutsch
20:00 Uhr Screening von „The Last Showgirl“ (OmU)

In Kooperation mit Kino Atelier, Café HAAG und dem Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung der Uni Tübingen