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Vortrag von Dr. Tobias Endler, Heidelberg. Ohne Streit ist Demokratie nur eine leere Hülle. Immer dann, wenn es kontrovers zugeht, ist die öffentliche Debatte besonders konstruktiv. Dabei ist aber vorauszusetzen, dass sich alle an die vereinbarten Regeln halten, egal, wo sie sich auf dem demokratischen Spektrum wiederfinden. Diskursiv streiten darf nie heißen: anything goes. Wie aber finden wir die richtige Balance? Wie füllen wir unsere Demokratie aufs Neue mit Leben, mit Inhalten, mit Visionen? In diesem Talk erklärt Tobias Endler, warum die USA mögliche Antworten bieten können und weshalb der öffentliche Diskurs in den USA derzeit eine so ungeheure Dynamik entfaltet. Endler analysiert die zentralen Felder im US-Diskurs, auf denen sich derzeit innovative Ansätze und energische Akteure beobachten lassen: die Medien, die Hochschulen, die Politik und die breite Öffentlichkeit, die das Geschehen ebenso kritisch wie fasziniert verfolgt. In einer Zeit, die auch von unserer Gesellschaft eine Neupositionierung verlangt, zeigt Endler Diskurs- und Irrwege in den westlichen Demokratien auf und dieser Vortrag dient damit als Inspiration und Warnung zugleich.

Dr. Tobias Endler ist Amerikanist und Politologe. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität Heidelberg und der Yale University (USA) sowie nach sieben Jahren am Heidelberg Center for American Studies ist er nun als freier Publizist, Moderator und Trainer tätig.

In deutscher Sprache

 

Ort: d.a.i.-Saal

Eintritt: frei

 

In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung