Die rhythmische Poesie Hölderlins und die optische Poesie der Lichtkunst, als Raum für ein Spiel mit Sprache, Klängen, Licht und Feuer.
Inspiriert von der Aufklärung und der poetischen Kraft von Friedrich Hölderlin, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Friedrich Schiller projiziert Jan Ahnert mit seiner Installation Inhalte der Aufklärung in Hölderlins Raum und verknüpft diese mit seiner eigenen Gegenwart.
Mit der französischen Revolution und dem schaffen Hölderlins, Hegels und Schillers in Tübingen entstand ein neues Klassenbewusstsein. Es war die Geburtsstunde des Citoyen. Diese waren AnhängerInnen von neun Idealen: Aufklärung und Emanzipation, Natürlichkeit und Gleichheit, Freundschaft und Harmonie, Freiheit, Vernunft und Vielfalt. Das Ideal, nie erreicht und trotzdem ein erstrebenswertes Ziel für die Künstler:Innen des Gesamtprojekts. Durchaus greifbar in Form von Literatur oder halb durchscheinend in der Poesie. Animierend als Objekt oder ziemlich transzendent in der Lichtkunst. Das Prinzip dahinter ist die Hoffnung auf die bessere Welt von morgen. Und das ist dort wo das Ideal zur Handlung wird, während der Kulturnacht im und am Hölderlinturm.
Zeit: ab 18:00 Uhr
Aufführungsdauer: 6 Stunden
Ort: Hölderlinturm und -garten
Bildcredit: Jan Ahnert

